Handelsverband NRW Niederrhein e.V.
Die Volkshochschule Duisburg bietet als Teil ihres umfangreiches Programmangebots auch zahlreiche Kurse und Seminare speziell für den Einzelhandel in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband NRW Niederrhein als ihrem Bildungspartner an. Von diesen Weiterbildungsmöglichkeiten profitieren sowohl Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihre eigene berufliche Karriere und einen starken Einzelhandel. Lassen Sie sich außerdem von unseren maßgeschneiderten Angeboten - auch als Inhouse-Schulungen - überzeugen.
Eine kleine Kursauswahl aus unserem Portfolio haben wir für Sie unten zusammengestellt.
Gibt es Zukunft in der Vergangenheit?
Eine Antwortsuche in der philosophischen Tradition utopischen Denkens
Anmeldung möglich
| Kursnr. | MZ1610 |
| Beginn | Dienstag, 08.09.2026 / 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin / 2 Unterrichtseinheiten |
| Kursort | VHS im Stadtfenster;Raum005 |
| Kosten | 5 EUR |
| Downloads | Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden. |
Kursbeschreibung
Gibt es Zukunft in der Vergangenheit?Eine Antwortsuche in der philosophischen Tradition utopischen Denkens -
Sind Utopien, wie die wörtliche Übersetzung des griechischen Worts ou-topos nahelegt, Vorstellungen, die keinen Ort haben, also ein Nirgendwo sind? Oder könnte die Idee des Philosophen Ernst Bloch zutreffend sein, dass Utopien unter
Umständen etwas sind, was noch keinen Ort hat.
In der abendländischen Philosophie hat es immer wieder Versuche gegeben, Utopien zu entwerfen, die ein gutes Leben zum Inhalt haben. Diese Gegenentwürfe – im Kontrast zu Defiziten aktueller Lebensordnungen – waren nicht nur Visionen von einer idealen politischen Ordnung, sondern auch Entwürfe einer übersichtlichen, auf kleine Gruppen und Interaktionen bezogenen
Konstellation. So könnte z. B. die Idee der Freundschaft, wie sie Michel de Montaigne beschrieben hat, in die Tradition utopischen Denkens hineingehören.
Auch die Hoffnung auf eine zwischenmenschliche Praxis, die von der Annahme einer unbeschädigten Intersubjektivität ausgeht, wie sie etwa bei Hannah Arendt und Jürgen Habermas gedacht wurde, könnte als ein utopisch aufgeladener Entwurf eines gelungenen Zusammenlebens betrachtet werden.
Die Gartenphilosophie des antiken Philosophen Epikur, in dem der Garten als Ort des Rückzugs und als Schutz vor den Katastrophen der Welt eingerichtet wird, kann ebenfalls in die Reihe utopischer Entwürfe einordnet werden.
Eine Diskussion der vorgestellten Ideen soll sich anschließen.
Kurse des Dozenten
Ansprechpartner*innen:
Axel Voss
Tel.: 0203 / 283 98 4627
E-Mail: a.voss@stadt-duisburg.de
Anke Sowa
Tel.: 0203 / 283 98 4618
E-Mail: a.sowa@stadt-duisburg.de
