Kurse für Selbstzahlende
Intensivkurse Deutsch – Ihr schneller Weg zu B1 in Kleingruppen!
Intensiv-Basiskurse Deutsch von A1 zu A2: Start am 31. August am Morgen.
Intensiv-Basiskurse Deutsch von A1 zu A2: Start am 7. September am Abend.
Intensiv-Basiskurse Deutsch von A2 zu B1: Start am 31. August am Morgen.
Intensiv-Aufbaukurse Deutsch von A2 zu B1: Start am 7. September am Abend.
Konversationskurse
Was sagst du dazu? – Sprechen ab B1: Start: 4 September, einmal pro Woche am Morgen
Übung macht den Meister – Sprechen ab B2: Start: 31. August, einmal pro Woche am Abend
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Sollten Sie Interesse an einem dieser Kurse haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder kontaktieren Sie eine der Ansprechpersonen telefonisch. Sie erhalten dann einen Termin zur Anmeldung.
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Monika Becker | Tel.: 0203 283-984573 |
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Gibt es Zukunft in der Vergangenheit?
Eine Antwortsuche in der philosophischen Tradition utopischen Denkens
Anmeldung möglich
| Kursnr. | MZ1610 |
| Beginn | Dienstag, 08.09.2026 / 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin / 2 Unterrichtseinheiten |
| Kursort | VHS im Stadtfenster;Raum005 |
| Kosten | 5 EUR |
| Downloads | Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden. |
Kursbeschreibung
Gibt es Zukunft in der Vergangenheit?Eine Antwortsuche in der philosophischen Tradition utopischen Denkens -
Sind Utopien, wie die wörtliche Übersetzung des griechischen Worts ou-topos nahelegt, Vorstellungen, die keinen Ort haben, also ein Nirgendwo sind? Oder könnte die Idee des Philosophen Ernst Bloch zutreffend sein, dass Utopien unter
Umständen etwas sind, was noch keinen Ort hat.
In der abendländischen Philosophie hat es immer wieder Versuche gegeben, Utopien zu entwerfen, die ein gutes Leben zum Inhalt haben. Diese Gegenentwürfe – im Kontrast zu Defiziten aktueller Lebensordnungen – waren nicht nur Visionen von einer idealen politischen Ordnung, sondern auch Entwürfe einer übersichtlichen, auf kleine Gruppen und Interaktionen bezogenen
Konstellation. So könnte z. B. die Idee der Freundschaft, wie sie Michel de Montaigne beschrieben hat, in die Tradition utopischen Denkens hineingehören.
Auch die Hoffnung auf eine zwischenmenschliche Praxis, die von der Annahme einer unbeschädigten Intersubjektivität ausgeht, wie sie etwa bei Hannah Arendt und Jürgen Habermas gedacht wurde, könnte als ein utopisch aufgeladener Entwurf eines gelungenen Zusammenlebens betrachtet werden.
Die Gartenphilosophie des antiken Philosophen Epikur, in dem der Garten als Ort des Rückzugs und als Schutz vor den Katastrophen der Welt eingerichtet wird, kann ebenfalls in die Reihe utopischer Entwürfe einordnet werden.
Eine Diskussion der vorgestellten Ideen soll sich anschließen.
Kurse des Dozenten
Ansprechpartner*innen:
Axel Voss
Tel.: 0203 / 283 98 4627
E-Mail: a.voss@stadt-duisburg.de
Anke Sowa
Tel.: 0203 / 283 98 4618
E-Mail: a.sowa@stadt-duisburg.de
