Gesundheit & Sport

Körperliches und psychisches Wohlbefinden sind entscheidende Voraussetzungen, um die Herausforderungen im Beruf und im Privatleben erfolgreich bewältigen zu können. Gesundheitskompetenz ist unerlässlich, wenn Sie Ihre Gesundheit eigenverantwortlich stärken möchten. In unseren Bildungsangeboten erfahren Sie, was alles zu einem gesunden Lebensstil gehört, wie Sie Stress abbauen, Ihren Körper positiv wahrnehmen, die eigene Kraft spüren und sich ausgewogen ernähren können. Lernen Sie von den Sichtweisen anderer Menschen, erwerben Sie die Fähigkeit, mit Stress konstruktiv umzugehen und Krisen erfolgreich zu überwinden. Das stärkt Ihre psychischen und physischen Ressourcen, macht Sie fit für Alltag und Beruf und fördert Ihre Gesundheit nachhaltig.

Die aktuelle Forschung weist immer wieder auf den positiven Einfluss von Emotionalität, Stressbewältigung, ausgewogener Ernährung und Bewegung für das Gelingen von Lernprozessen hin. Die Angebote der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen berücksichtigen seit langem diese Erkenntnisse. Sachinformationen und Lernen werden mit allen Sinnen verknüpft, gelernt wird handlungsorientiert, auf die Gruppe bezogen und unter Berücksichtigung biografischer Anknüpfungspunkte... wichtige Voraussetzungen für die Lust auf das Abenteuer des lebenslangen Lernens.

Unsere Kurse fördern und stärken das eigenverantwortliche gesundheitsprophylaktische Verhalten. Sie richten sich an gesunde Personen und ersetzen keine Therapiemaßnahmen. Eine Beratung über Kursinhalte, Übungspraxis oder Teilnahmevoraussetzungen erhalten Sie telefonisch unter: 0203 283 - 984 609.

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Kursdetails

Hans Rosenthal – zwei Leben in Deutschland

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Kursnr. MZ1313
Beginn Dienstag, 13.10.2026 / 18:00 Uhr
Dauer 1 Termin / 2 Unterrichtseinheiten
Kursort VHS im Stadtfenster;Raum005
Kosten 5 EUR
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Kursbeschreibung

Hans Rosenthal – zwei Leben in Deutschland
Als der 1925 in Berlin geborene Hans Rosenthal im Alter von 55 Jahren seine Autobiografie veröffentlichte, gehörte er seit Jahren zu den bekanntesten Deutschen.

Mit seiner ZDF-Rateshow „Dalli Dalli“ war er in den 70er Jahren zum beliebtesten Showmaster der Fernsehlandschaft geworden, mit scheinbar immerwährender guter Laune verdiente er sich den Titel „Spaßmacher der Nation“.
Den allermeisten Fernsehzuschauern war bis zum Erscheinen seiner Autobiografie im Jahr 1980 bekannt, dass Hans Rosenthal vor seiner Karriere in Rundfunk und Fernsehen ein ganz anderes Leben geführt hatte.

Als Jude in Deutschland erlebte er als Kind ab 1933 all die Diskriminierungen, die die Nationalsozialisten gegenüber jüdischen Deutschen veranlassten.
Schon mit 15 Jahren musste er ab 1940 Zwangsarbeit leisten, zweimal entging er nur knapp Deportationen in Vernichtungslager. Seit März 1943 lebte er – versteckt von drei mutigen Berliner Frauen – in einer Kleingartenanlage im Bezirk Lichtenberg … bis zum Tag, an dem die Panzer der Roten Armee ihn aus seiner Isolation befreiten.

Sein jüngerer Bruder und zahlreiche Verwandte Hans Rosenthals waren in dieser Zeit Opfer des Holocaust geworden.

Der Vortrag wird in Wort, Bild und Videoausschnitten zeigen,
was den Überlebenden des Holocaust dazu bewog, nach 1945 in Deutschland zu bleiben,
wie er sich – gegen äußere und innere Widerstände – in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft durchsetzte
und welche Ereignisse in den Jahren 1978 und 1979 es waren, die ihn dazu bewogen, seine Lebensgeschichte 1980 erstmals zu publizieren.

Ansprechpartner*innen:

Axel Voss
Tel.: 0203 / 283 98 4627
E-Mail: a.voss@stadt-duisburg.de

Anke Sowa
Tel.: 0203 / 283 98 4618
E-Mail: a.sowa@stadt-duisburg.de


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