Gesundheit & Sport
Körperliches und psychisches Wohlbefinden sind entscheidende Voraussetzungen, um die Herausforderungen im Beruf und im Privatleben erfolgreich bewältigen zu können. Gesundheitskompetenz ist unerlässlich, wenn Sie Ihre Gesundheit eigenverantwortlich stärken möchten. In unseren Bildungsangeboten erfahren Sie, was alles zu einem gesunden Lebensstil gehört, wie Sie Stress abbauen, Ihren Körper positiv wahrnehmen, die eigene Kraft spüren und sich ausgewogen ernähren können. Lernen Sie von den Sichtweisen anderer Menschen, erwerben Sie die Fähigkeit, mit Stress konstruktiv umzugehen und Krisen erfolgreich zu überwinden. Das stärkt Ihre psychischen und physischen Ressourcen, macht Sie fit für Alltag und Beruf und fördert Ihre Gesundheit nachhaltig.
Die aktuelle Forschung weist immer wieder auf den positiven Einfluss von Emotionalität, Stressbewältigung, ausgewogener Ernährung und Bewegung für das Gelingen von Lernprozessen hin. Die Angebote der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen berücksichtigen seit langem diese Erkenntnisse. Sachinformationen und Lernen werden mit allen Sinnen verknüpft, gelernt wird handlungsorientiert, auf die Gruppe bezogen und unter Berücksichtigung biografischer Anknüpfungspunkte... wichtige Voraussetzungen für die Lust auf das Abenteuer des lebenslangen Lernens.
Unsere Kurse fördern und stärken das eigenverantwortliche gesundheitsprophylaktische Verhalten. Sie richten sich an gesunde Personen und ersetzen keine Therapiemaßnahmen. Eine Beratung über Kursinhalte, Übungspraxis oder Teilnahmevoraussetzungen erhalten Sie telefonisch unter: 0203 283 - 984 609.
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Frankreichs Kanäle
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V.
Anmeldung möglich
| Kursnr. | MZ1312 |
| Beginn | Donnerstag, 23.04.2026 / 18:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin / 2 Unterrichtseinheiten |
| Kursort | VHS im Stadtfenster;Raum005 |
| Kosten | 5 EUR |
| Downloads | Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden. |
Kursbeschreibung
Kanäle sind weltweit lebenswichtige Verkehrsadern. Von den 8.500 Kilometer schiffbaren Wasserstraßen Frankreichs sind fast die Hälfte Kanäle. Französische Ingenieure und Architekten vollbrachten anerkannte Meisterleistungen. Als technische Bauwerke sind die Kanäle Teil der vielfältigen Landschaften Frankreichs. Mitten in Paris lädt der Canal Saint-Martin ein zum Flanieren, einer Bootsfahrt oder sogar zum Baden („Paris Plage“). Lange vor der Industrialisierung und dem Eisenbahnbau dienten Kanäle der Versorgung der Pariser Bevölkerung mit Lebensmitteln. Der französische König Heinrich IV. befahl im Februar 1604 den Bau eines Kanals zur Verbindung der Hauptstadt mit der Loire. Hugues Cosnier, Ingenieur aus Tours, baute den Canal de Briare von 1605 bis 1642. Cosnier konnte auf Studien von Adam de Craponne aus Salon-de-Provence aufbauen, dessen Traum die Verbindung der Meere durch Kanäle war. Durch Innovationen wie der siebenstufigen Schleusentreppe von Rogny zur Überwindung eines Höhenunterschieds von 24 Metern (Wasserscheide Atlantik -Ärmelkanal) wurde der Briare-Kanal zur technischen Referenz für alle weiteren Wasserscheiden-Kanäle Europas. So auch für den 1666 bis 1681 gebauten Canal du Midi, der den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet. Der aus Beziers stammende Ingenieur Pierre-Paul Riquet realisierte den Kanal im Auftrag von Jean-Baptiste Colbert, Minister unter Ludwig XIV. Colberts Ziel war die wirtschaftliche Belebung des Languedoc. Der Canal du Midi wurde 1996 in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen, „da es sich um eine Stätte von außergewöhnlichem universellem Wert handelt, die eine der größten technischen Errungenschaften der Moderne darstellt und als Vorbild für die Blüte der Technologie diente, die direkt zur industriellen Revolution und zum modernen technologischen Zeitalter führte. Darüber hinaus verbindet es seine technologische Innovation mit einem hohen ästhetischen Anspruch an Architektur und Landschaftsgestaltung, das seinesgleichen sucht“ (aus: UNESCO-Beschluss).Der mit Weitsicht betriebene Erhalt der Kanäle nach dem Niedergang der Frachtschifffahrt ermöglichte mit dem Bootstourismus ein erfolgreiches zweites Leben. Millionen Personen sind jährlich mit privaten oder gemieteten Booten, sowie in Flusskreuzfahrtschiffen auf Frankreichs Wasserstraßen unterwegs, darunter auch zahlreiche ausländische Touristen.
Ansprechpartner*innen:
Claudia Kleinert
Tel.: 0203 / 283 98 4596
E-Mail: c.kleinert@stadt-duisburg.de
Anke Sowa
Tel.: 0203 / 283 98 4618
E-Mail: a.sowa@stadt-duisburg.de
